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Rauchen aus Gruppenzwang?

"Rauchen beruhigt - Stimmt: Jeder 2. Raucher braucht sich nicht um sein Alter zu sorgen: Er stirbt vorher". Ein Motiv der Anti-Raucherinnen-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland.
Immer mehr Kinder und Jugendliche greifen zum Glimmstängel, und vor allem die hohe Zahl der Mädchen und jungen Frauen ist alarmierend.

"Ich habe mit dem Rauchen angefangen, weil meine Freunde geraucht haben." Mit dieser Aussage steht die 15-jährige Jessica aus Köln nicht alleine. "Rauchen ist halt was Alltägliches: Man sieht es im Freundeskreis und auch sonst überall in seinem Umfeld", meint auch der 20-jährige Thomas aus Recklinghausen.

Mit einer provokativen Anzeigenserie in Jugendzeitschriften will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung junge Raucher aufrütteln. "Anzeigen sind ein ideales Medium, um Jugendliche flächendeckend zu erreichen", sagte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott
"Wir wollen den Kontrast zwischen den Rauch-Klischees und den tatsächlichen Negativ-Folgen verdeutlichen." Dabei solle den Jugendlichen klar werden, dass Rauchen nichts mit Erwachsenwerden zu tun habe. Die 16-jährige Sabine gibt zu: "Ich rauche aus Gruppenzwang. Coolness und das Gefühl, erwachsen zu sein, gehören auf jeden Fall dazu."

Zwei Drittel der rauchenden Jugendlichen wollen laut Pott mit dem Rauchen aufhören, so auch die 17-Jährige Charlotte aus Warstein: "Ich will auf jeden Fall bald aufhören. Und zwar ganz abrupt." Sebastian (19) hat den Ausstieg bereits vor zwei Jahren geschafft. Er habe die Finger von der Zigarette gelassen, als er in einen Sportverein eingetreten sei. "Außerdem konnte ich's mir finanziell einfach nicht mehr leisten."

Die Zahl der jungen Raucher habe in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen, bei den Mädchen habe sich der Anteil sogar verdoppelt. Jedes fünfte Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren rauche bereits. Die erste Zigarette steckten sich Jungen und Mädchen mit 13 Jahren an.

Vorschläge zur Vorbeugung haben die Jugendlichen auch selbst: So plädieren Jessica und ihre Freundinnen etwa für strengere Kontrollen in den Geschäften. "Außerdem sollten weniger Automaten aufgestellt werden."

Quelle:
www.rp-online.de/

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