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Chatten ja - aber nicht mit jedem!

Gegen einen netten Chat ist nichts einzuwenden, aber immer öfter werden junge Mädchen in diversen Chat-Foren ziemlich blöd angemacht.

Am besten ist es natürlich, auf zweideutige Sprüche gar nicht zu reagieren und das Gespräch sofort beenden. Auch eine Meldung an den Administrator der Seite oder der Redaktion bringt manchmal Erfolg.
Die Profi-Anmacher sind natürlich schon sehr gewitzt und verwickeln die Chatterinnen in harmlose, nette Gespräche. Sie zeigen Verständnis für deren Sorgen, geben das falsche Alter oft sogar das falsche Geschlecht an und erschleichen sich so das Vertrauen der Minderjährigen.
Studien haben belegt, dass Menschen mit perversen Veranlagungen Minderjährige in diversen Jugendchats suchen und diese gezielt in intensive Gespräche verwickeln, um so ihre E-Mail Adressen, Telefonnummern und die Wohnanschrift herauszulocken. Sie wollen alles über die sexuellen Erfahrungen der Chatterinnen wissen, ihre Körpermaße, ihre geheimen Wünsche usw.
Manche Mädchen werden dann mit eindeutigen Sprüchen und Angeboten konfrontiert, zur Selbstbefriedigung genötigt, usw.

Aus Angst vor Chatverbot teilen viele Mädchen ihren Eltern diese unangenehmen Erlebnisse nicht mit.

Eine US-Untersuchung ergab, dass von über 1000 befragten weiblichen Teenagern 30 Prozent im Internet sexuell belästigt wurden. Jedes fünfte surfende Kind wird online zu sexueller Handlung aufgefordert, belegen Forscher von der US-Universität New Hampshire. Zahlen über den Online-Missbrauch in Österreich existieren leider nicht.

Die Behörden kennen jedoch das Problem. Für Pädophile sind Chatforen der ideale Ort um Kontakte mit Kindern und Jugendlichen zu knüpfen.

Nur selten dringt ein Fall an die Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr vergewaltigte beispielsweise ein 25-jähriger Deutscher mindestens zweimal eine Zwölfjährige, die er im Chat kennen gelernt hatte. Der Täter nutzte eine typische Verführungsmasche: "Er gab sich als jünger aus, zeigte Verständnis für ihre Probleme und verwöhnte sie mit Geschenken", so ein Sprecher der Polizei. "Pädophile bauen so systematisch eine Beziehung zu den Kindern auf, sie drängen schnell auf ein persönliches Treffen, bei dem Teenager einen Missbrauch kaum abwehren können."

Wenn die Chatterinnen einen eindeutigen Nickname haben, sind sie besonders gefährdet. Kaum betritt z.B. "Clarissa13w" einen Chat-Raum, poppt ein Fenster nach dem anderen auf, in denen Surfer sie zu privaten Zwiegesprächen einladen. "Madmax2000" fragt, ob sie sich auch mit Älteren unterhalten möchte. "Yogi" will wissen, ob sie sich schon mal selbst befriedigt hat, und "Michael99", angeblich 19 Jahre, will sie gleich besuchen.

Man kann als Chat-Betreiber unmöglich alle Chats kontrollieren, und schon gar nicht nachvollziehen, was in jedem Zweier-Chat passiert, meinen z.B. die Betreiber von bravo.de.

Daher unbedingt beachten:

  • Niemals persönliche Daten wie Telefonnummer, Adresse, Schule, den Namen deiner Freunde, usw. preisgeben
  • Falls du angemacht wirst, sag dem Chatbetreiber Bescheid oder melde es der Internetpolizei
  • Wehr dich gegen verbale Angriffe und ignoriere sexuelle Anmache.
  • Ohne das Wissen deiner Eltern oder Erziehungsberechtigten darfst du dich niemals allein mit Internetbekanntschaften treffen. Nimm auf jeden Fall einen vertrauenswürdigen Erwachsenen mit. Vorher unbedingt soviel wie möglich über die betreffende Person herausfinden und überprüfen. Du musst sicher sein, dass sich deine 15jährige Chatfreundin nicht in einen 40jährigen Miesling verwandelt
  • Sprich mit Erwachsenen darüber wie du perversen Chattern mutig verbal kontern kannst

siehe auch Artikel: www.focus.de

Wenn du belästigt wirst oder nicht sicher bist wie du im Chat reagieren sollst, schicke uns eine E-Mail: info@mona-net.at (MonA-Mail)

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