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Forever Young - Leben mit Anorexie

Vor allem Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 20 Jahren sind an Anorexie betroffen. Nur fünf bis zehn Prozent aller Erkankten sind männlich.

Die Betroffenen werden immer jünger, bereits Kinder sind davon betroffen.

Magersüchtige Menschen sind meist hochaktiv und versuchen mit Sport und Hungern jegliche Gewichtszunahme zu vermeiden.

Die Auswirkungen von Anorexie

(„nervenbedingte Appetitlosigkeit“) - können unter anderem zu folgenden führen:
• Hemmen von Wachstum
• Ausbleiben der Regel bis hin zu Unfruchtbarkeit
• Negative Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung
• Osteoporose
• Organversagen

Die Todesrate ist bei jungen Magersüchtigen zehnmal höher als bei
anderen psychischen Erkrankungen.

Es gibt verschiedene Therapien und Behandlungskonzepte. In der
Kognitiven Verhaltenstherapie kam es zu sehr guten Ergebnissen. Bei
dieser Therapie stehen die Symptome der Magersucht im Mittelpunkt.
Mithilfe von Essprotokollen und einem eigenen Störungsmodell der
Krankheit gehen die PatientInnen auf Fragen ein wie „Was hält meine Magersucht aufrecht, warum hungere ich weiter?“, „Was spricht für die Magersucht, was dagegen?“. Häufig ist eine Ambivalenz da zwischen dem Wunsch „gesund zu werden“ einerseits und einer Gewichtszunahme auf der anderen Seite.

Sehr gute Ergebnisse erzielt ebenfalls die „fokale psychodynamische Therapie“.
Bei diesem Ansatz werden mit dem/der Patienten/in die „Knackpunkte“ festgelegt um welche es in der Therapie gehen soll. Dabei kommt bei vielen Betroffenen zum Vorschein, dass sie gerne die Zeit zurück drehen möchten. Durch das Hungern wird die körperliche Entwicklung gestoppt, die Betroffenen verlieren an weiblichen Rundungen und die Regelblutung setzt aus. Viele haben Angst vor dem „Erwachsenwerden“ und vor Autonomie.

Ein Großteil der Betroffenen hat ängstliche, perfektionistische und zwanghafte Züge, leidet unter Selbstwertproblemen und hat Schwierigkeiten eine autonome Persönlichkeit zu entwickeln und sich vom „Kindsein“ zu lösen.

Zu den Auslösern werden auch medial geförderte Schönheitsideale wie bspw. „Germany´s Next Topmodell“ gezählt.

Die Magersucht wird oft als „gute Freundin“ oder „Komplizin“ gesehen. Dazu verleitet auch die wachsende Zahl von Angeboten im Internet wie „Pro-Ana“ und „Pro-Mia“.

Wichtig wäre auf jedem Fall diese Krankheit ernst zu nehmen und sobald wie möglich darauf zu reagieren und Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.

Unter folgendem Link gibt es ein

Angebot über alle Einrichtungen und Beratungsstellen die mit Esstörungen arbeiten

www.essstoerungshotline.at/opencms/opencms/ber...erreichkarte/index.html .

Falls noch Fragen offen sind könnt ihr euch jederzeit an unseren MonA-Net-Helpdesk wenden.

Wir sind gerne für euch da!

Quelle: Psychologie heute, 11/2015

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