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Zum Muttertag ;-) es ist nicht immer leicht Tochter zu sein

Es war einmal und ist noch so. Mama und ihre Töchter, das ist zwar ein Stoff aus dem Märchen, aber ein hochaktueller. Es gibt keine andere Beziehung, die so gefühlsbeladen ist wie die zwischen Mutter und Tochter ;-)
„Mama, Du bist peinlich ! », « Hoffentlich werde ich nie wie Du!“, „Du nervst!“ Ob Teenager-Töchter ihren Müttern streiten an den Kopf werfen, ob sie stumm rebellieren und sich entziehen oder „Dummheiten“ machen: Stress zwischen Mutter und Tochter in der Pubertät ist fast vorprogrammiert. Auch Mütter klammern an den Töchtern, bevormunden sie, stellen unerfüllbare Forderungen, verstehen die Mädels nicht mehr und die Lage eskaliert manchmal.

Während für Mädchen die Mutter in der Kindheit Identifikationsfigur Nr.1 ist, geht es für sie in der Pubertät darum, sich abzunabeln und ihre ganz eigene Persönlichkeit zu entfalten. Und das geschieht mitunter manchmal ziemlich drastisch. Für Mütter ist dieser Abschnitt oft eine Herausforderung: Waren sie für ihr Kind bislang Zufluchtsort, Schutz, Schmusepartner und Ratgeber, haben sie in der „zweiten Trotzphase“, der Pubertät, oft das Gefühl, abgelehnt zu werden. Auf einmal distanziert sich die Tochter, hat Heimlichkeiten oder meckert herum.
Mädchen möchten oft in Ruhe gelassen werden, appellieren aber manchmal gleichzeitig durch demonstratives Verhalten: „Interessier’ Dich für mich!“ Konflikte und Schwierigkeiten zwischen Müttern und Töchtern in der Pubertät sind also ganz normal und wichtig.

Diese einfachen Tipps könnten euch helfen das Zusammenleben ein bisschen einfacher zu gestalten:

  • Lasst Konflikte nicht eskalieren. Wenn ihr merket, dass eure Diskussion aus dem Ruder läuft, solltet ihr die Situation für den Moment beenden. Beide brauchen jetzt einige Stunden Ruhe um sich „abzukühlen“
  • Stellt Regeln für dieses Gespräch auf, an die sich Mutter und Tochter halten müssen. Beschimpfungen und Schreien sind streng verboten, sie führen zum Abbruch des Gesprächs und ein neuer Termin für den nächsten Tag wird vereinbart.
  • Findet einen Kompromiss und seid beide bereit, dem anderen ein Stück entgegenzukommen.

  • Habt Geduld miteinander. Wahrscheinlich klappt es nicht beim ersten Mal eure Konflikte zu lösen.
  • Ist der Konflikt zwischen euch im Gespräch momentan nicht zu klären, kann es helfen, wenn ihr euch gegenseitig einen Brief schreibt, in dem Sie ihr euren Standpunkt und eure Gefühle beschreibt und einen Lösungsvorschlag macht. Aber auch hier ist es wichtig, einen höflichen Ton anzuschlagen und auf Vorwürfe möglichst zu verzichten.
  • Schafft euch gemeinsame Rituale und verbringt Sie Zeit miteinander. Macht regelmäßig einen Tochter-Mutter-Tag aus, an dem ihr abwechselnd etwas vorschlagen, was ihr zusammen tun könnt.

Wenn einmal gar nichts mehr geht oder die Probleme zu groß werden, könnt ihr euch jederzeit an unsere Psychologin Angelika im Helpdesk wenden. Sie hört zu und weiß meist einen sehr guten Weg aus der Krise :-)

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