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Tierversuche für Kosmetikartikel

Wusstet ihr, dass viele Tierversuche durchgeführt werden, damit wir KonsumentInnen kosmetische Produkte, Shampoos, Waschmittel, Putzmittel, aber auch medizinische Cremen und Medikamente kaufen und verwenden können?

Seit dem 11. März 2013 dürfen Kosmetikartikel, deren Stoffe nur in der Kosmetikindustrie verwendet oder durch Tierversuche auf Verträglichkeit getestet werden, nicht mehr verkauft werden! Aber wird diesesi Verbot auch eingehalten?

Wie wir wissen, werden alle Produkte, die gesundheitlich schädigende chemische Stoffe beinhalten können, auf Verträglichkeit geprüft. Dadurch sollen Allergien, Ausschläge usw. vermieden werden.

Tierversuche - Statistik

Genau diese Verträglichkeitstestungen werden leider an Tieren durchgeführt. In Europa werden ca. 10% der 12 Millionen Versuchstiere verwendet.

Etwa 30 Prozent der Tierversuche sind gesetzlich vorgeschrieben. Diese umfassen Giftigkeitsprüfungen für neue Chemikalien, Prüfung von Arzneimitteln und Prüfungen von Impfstoffen und Seren etc.

Im Vergleich dazu sind ca. 60 Prozent der Tierversuche nicht gesetzlich vorgeschrieben und finden in der Grundlagenforschung sowie in der Produktforschung und Entwicklung statt.

Bereits seit dem Jahr 2004 dürfen jedoch fertig produzierte Kosmetikartikel wie zum Beispiel Cremen, Zahnpasta, Wimperntusche nicht mehr an Tieren getestet werden.

Alternative Testmethoden

Es gibt aber auch alternative Methoden, damit solche Tierversuche unnötig erscheinen. Dadurch soll die Zahl der Versuchstiere oder das Leiden und die Belastung der Tiere reduziert werden. Derzeit sind es aber noch sehr wenige.

Für Hautreizungen und Hautverätzungen müssen heutzutage keine Tiere mehr leiden. Dies rettet ca. 12.000 Kaninchen pro Jahr.

Erbgutverändernde, krebserzeugende Substanzen können an bebrüteten Hühnereiern bestimmt werden und erübrigen hoffentlich bald den Versuch an Laborratten.

Was können wir tun?

Der Arbeiterkammer-Einkaufsführer zeigt uns, wie wir am Besten im täglichen Leben verhalten sollen:

Informationen über die Selbstverständnisse der Firmen einholen
Heutzutage ist die Produktauswahl riesig! Daher sollten auf jeder Firmenhomepage Informationen zum bewussten Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt vorhanden sein. Zuerst informieren und dann nur Produkte kaufen, die ohne Tierversuche hergestellt werden.

Vernünftig mit Haushaltschemikalien umgehen
Im Haushalt und im Garten sollten die chemischen Mittel bewusst und sparsam eingesetzt werden. Dadurch können wir einen Beitrag für den Tierschutz und den Umweltschutz leisten. Weiters sollten wir zu Produkten mit biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen verwenden.

Bewusstsein schaffen
Gebt Informationen über dieses wichtige Thema einfach weiter, denn nur so schaffen wir in unserem Freundeskreis Bewusstsein über dieses wichtige Thema.

Gemeinnützige Organisationen unterstützen
Unterstützt gemeinnützige Organisationen und anerkannte Tierschutzvereine, die sich dem Thema Tierversuche widmen.

(Quelle: Vgl. Arbeiterkammer Oberösterreich)

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