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Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht - Simone de Beauvoir

Sie gilt als Mutter des Feminismus und Wegbereiterin für Frauenrechte - die französische Philosophin und Schriftstellerin Simone de Beauvoir wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Schon als Jugendliche empfand sie den sie die herrschenden Regeln als bedrückend. Gegen den Willen der Eltern begann sie - als erst neunte Frau - an der Sorbonne das Philosophie-Studium. Nur einer schloss besser ab als sie: Jean-Paul Sartre.
Für manche war sie einfach nur „die Freundin von“, die Lebensliebe des Philosophen Jean Paul Sartre.
Für die anderen, die genauer hinsahen, war Simone de Beauvoir sie selbst: Die Philosophin, die Autorin, die Vorreiterin einer neuen, selbst bestimmten weiblichen Lebensform.
Bis heute wirken ihre Ideen nicht verstaubt. Ihre Definition von Liebe war offen und frei.

Mit ihrem Standardwerk "Das andere Geschlecht" schrieb Simone de Beauvoir das wichtigste Werk der Frauenbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Als „Das andere Geschlecht” erschien, im Jahr 1949, war Simone de Beauvoir 41 Jahre alt. Sie wurde in Paris auf der Straße angepöbelt und im Kaffehaus beschimpft. Eine Männerfresserin sei sie, ein Brechmittel. „Ein armes Geschöpf, neurotisch, verschmäht, enttäuscht, enterbt, ein Mannweib, unbefriedigt, neidisch, eine mit Minderwertigkeitskomplexen behaftete, von Ressentiments zerfleischte Tante”, erinnerte sie sich später an die Anfeindungen.


Man werde nicht als Frau geboren, sondern von der Gesellschaft zur Frau gemacht: Diese Erkenntnis über Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen, die ein Fundament des modernen Feminismus darstellt, zieht sich in veränderter Form durch Beauvoirs gesamte Werke.

Nähere Infos unter: Simone de Beauvoir

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