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Magersucht - hohe Dunkelziffer

Eine neue Studie will jetzt die Öffentlichkeit wachrütteln, denn die Forschungsergebnisse enthüllten, dass die Zahl der Magersüchtigen deutlich unterschätzt wird. Anna Keski-Rahkonen von der University of Helsinki kommt auf eine Zahl von 270 Fälle im Jahr pro 100.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Bisher ging man etwa von der Hälfte aus, weil man nur die diagnostizierten und behandelten Fälle zahlenmäßig erfasste. Laut der im August im "American Journal of Psychiatry" veröffentlichten Untersuchung gibt es allerdings deutliche Hinweise auf ein hohe Dunkelziffer. Offenbar wird die Krankheit bei der Hälfte der magersüchtigen Jugendlichen nicht erkannt.

So erschreckend die eine Seite der Forschungsarbeit ist - sie kommt auch zu einer beruhigenden Erkenntnis: Zwei Drittel der Magersüchtigen werden innerhalb von fünf Jahren wieder gesund. Und das zum Teil sogar ohne ärztliche Hilfe. Die Angst, in psychiatrische Behandlung zu kommen oder längere Zeit in eine Klink zu müssen, war bei diesen Jugendlichen nach ihren Angaben so stark, dass sie selbst versuchten, ihre Heilung zu fördern. Auch neue FreundInnen, Hobbys, eine neue Schule oder der Umzug in eine andere Stadt trug nach ihren Angaben dazu bei, sich von der Magersucht befreien zu können.


Trotz des immensen Selbstheilungspotentials, das junge Frauen offensichtlich haben, gibt die Forscherin allerdings keine Entwarnung. Es sei wichtig, die Krankheit früh zu erkennen und sie behandeln zu lassen, denn für einige kann sie tödlich enden. Und wen es trifft, könne man nicht voraussagen.

Wenn ihr Probleme mit eurer Figur oder eurem Essverhalten habt, dann wendet euch (auch anonym) an unsere Psychologin Angelika im Helpdesk, dort bekommt ihr kompetente Hilfe.www.mona-net.at/helpdesk

Quelle: www.diestandard.at

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