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Schulangst

Ungefähr jede/r fünfte SchülerIn leidet an Schulangst.
Wir können uns auf Angst als eine Art Warnsystem verlassen - gilt es doch die dadurch entstehende Aufmerksamkeit einem "riskanten" Bereich zu widmen. Schule ist ein Ort, der viele unbekannte soziale und leistungsorientierte Faktoren in sich trägt. Für die meisten SchülerInnen werden der soziale Umgang und die von ihnen verlangten Leistungen mit der Zeit immer vertrauter und sie lernen nach und nach mit ihnen umzugehen.

Für gut zwanzig Prozent der österreichischen SchülerInnen stellt der Umgang mit der Umwelt und den schulischen Anforderungen ein häufiger bzw. größer werdendes emotionales Problem dar.
Die Symptome sind vielfältig und reichen von stärker werdender Aufregung vor Prüfungssituationen, großer Unsicherheit bis zum Fernbleiben vom Unterricht.
Dieses Fernbleiben ist nicht zu verwechseln mit dem Phänomen des Schulschwänzens, bei dem die Ursachen in der Regel nicht auf Schulangst basieren.

Grundsätzlich werden drei Arten von Angst unterschieden. Bei der sogenannten Schulangst ist die Schule tatsächlich Auslöser und Ursache für die Angst – es passiert dort also etwas für die SchülerInnen derart Belastendes, dass sie Angst haben weiterhin in die Schule zu gehen. Bei der Schulphobie hingegen handelt es sich in der Regel um eine Trennungsangst. Das ist nicht nur bei Jüngeren der Fall – auch noch bei 12 bis 13-Jährigen.
Mit einem geringen Selbstwertgefühl können die großen Anforderungen in der Schule nicht gemeistert werden. Vordergründig schaut es so aus, als hätten die Jugendlichen Angst vor der Schule, die Ursache liegt aber eigentlich in einer ängstlichen Persönlichkeit, die sich zu wenig zutraut oder im Sozialkontakt unsicher ist."

Gewalterfahrungen in der Schule bzw. auf dem Schulweg können dazu beitragen, dass der Ort Schule als unsicher empfunden wird und dadurch mit Angst besetzt werden kann. Eine Studie des Instituts für Psychologie Wien zeigt, dass beispielsweise 24 Prozent aller PflichtschülerInnen mindestens einmal in der Woche beschimpft wird. 7,3 Prozent gaben an, dass sie einmal wöchentlich oder öfter Opfer von körperlichen Übergriffen werden. Eine allgemeine schulische Überforderung oder eine nicht angepasster Unterricht von Seiten der LehrerInnen zählen ebenfalls zu möglichen Ursachen von Schulangst.

In den meisten Fällen gehen Angstsymptome mit körperlichen Beschwerden einher. Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen, Bettnässen, Schlafprobleme, Konzentrationsmangel und / oder Nägelkauen können in vielen Fällen auftreten.


Wenn der Leistungsdruck zu groß ist, ihr Probleme mit eurem Selbstwert bzw. Selbstvertrauen habt, wenn ihr beschimpft werdet oder körperlicher Gewalt durch MitschülerInnen ausgesetzt seid, dann wendet euch an unseren Helpdesk www.mona-net.at/helpdesk. Dort findet ihr immer Hilfe und ein offenes Ohr.

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