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Landtagswahlen 2005 – Auch DEINE Stimme ist gefragt!

Endlich ist es soweit: Jugendliche können durch die (partielle) Senkung des Wahlalters nun auch Einfluss auf die Politik nehmen!
Jugendliche werden durch den früheren Einfluss auf die Politik zudem auch rechtzeitig mit der Demokratie und den demokratischen Grundsätzen vertraut gemacht. Dies ist wichtig, weil dadurch der Wert der Demokratie erkannt und die Gefahr durch extreme Parteien bewusst gemacht wird. Die überaus hohe Wahlbeteiligung der jugendlichen WählerInnen bei den GR- Wahlen haben jedenfalls gezeigt, dass junge Menschen - auch unter 18 - ihr Wahlrecht auch tatsächlich als sehr wichtig erkannt und ernst genommen haben.

Kein Wunder, könnte man sagen - Junge Leute im Alter bis 18 Jahre sind eine große Gruppe, deren Interessen bisher kaum oder gar nicht berücksichtigt wurden.

Gerade in der Befriedigung jugendlicher Bedürfnisse wie dem Bau von unabhängigen und öffentlichen Jugendzentren sowie ähnlichen Einrichtungen oder in der Rücksichtnahme auf jugendfreundliche Veranstaltungen wird auf die Jungen von Seiten vieler VolksvertreterInnen leider immer noch oft vergessen.

Es wird Zeit, dass auch die Jugendlichen endlich eine politische Lobby bekommen! Dies funktioniert allerdings nur, wenn sie ihre politischen VertreterInnen auch selbst wählen dürfen, denn dann kann sich keine Partei mehr aus ihrer Verantwortung, auch Politik für die Jungen zu machen, stehlen – sonst muss sie postwendend per Stimmzettel eine Abfuhr für ihre vernachlässigte oder gar ignorierte Jugendpolitik in Kauf nehmen.

Außerdem ist es nur fair, wenn Jugendliche endlich selbst darüber mitbestimmen dürfen, welche Politik in ihrem Land für sie gemacht wird. Immerhin müssen sie genauso mit den Folgen der Politik leben wie ältere Mitmenschen.
Viele Lehrlinge unter 18 haben des Weiteren zwar die Pflichten mündiger StaatsbürgerInnen wahrzunehmen, arbeiten wie Erwachsene und müssen auch Abgaben zahlen, aber trotzdem - unfairer Weise – durften sie lange Zeit die demokratischen Rechte österreichischer StaatsbürgerInnen nicht ausüben.
Dieses ungerechte, undemokratische System nach dem Motto
„Leistung erbringen: Ja, aber Mitbestimmen: Nein“ ist nun bereits am absteigenden Ast.
Den Politikerinnen im Burgenland sind die Anliegen und Probleme der burgenländischen Jugend nicht egal, deshalb stellen sie sich der Herausforderung, auch Jugendliche mit stimmen zu lassen.

Autorin: Lisa Sinowatz (lisalove@mona-net.at (MonA-Mail))

Hier noch die wichtigsten Facts zu den Burgenländischen Landtagswahlen am 9. Okt. 05:

WO? In deinem Wahllokal
WANN? 9. Okt. 2005,

WER DARF WÄHLEN?
ALLE Burgenländerinnen und Burgenländer, die spätestens mit Ablauf des Wahltages das 16. Lebensjahr vollendet haben sind wahlberechtigt.
Das heißt, wenn du am 9. 10. Geburtstag hat, darfst du noch deine Stimme abgeben.

DER WAHLVORGANG:

  • Du wählst eine Partei, indem du im Kreis neben der Bezeichnung ein X einsetzt.
  • Außerdem kannst du Vorzugsstimmen an KandidatInnen der Partei vergeben, die du gewählt hast.
  • Du hast maximal drei Vorzugsstimmen zur Verfügung!
  • Du kannst einer/em BewerberIn zwei Vorzugsstimmen geben, und das dritte Kreuz bei einer anderen WahlwerberIn derselben Partei machen oder du kannst auch deine drei Kreuze auf jeweils drei verschiedene KandidatInnen einer Partei aufteilen, und jeder/em dieser KandidatInnen jeweils ein Kreuz geben. Dazu kreuzt du einfach die Kästchen neben dem jeweiligen Namen an.

Alles klar?
Wenn nicht, nochmals nachfragen info@mona-net.at (MonA-Mail) oder eine PM schicken.

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