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Emily the Strange

Emily the Strange, eine uncoole, 13-jährige Einzelgängerin mit langen schwarzen Haaren und chronisch schlechter Laune erobert sie die Mädchenherzen der ganzen Welt - dabei wurde sie ursprünglich als Marketing-Gag erfunden.

„Emily the Strange", die seltsame Emily, ist eher ein schräger Adams Family Verschnitt.
"Ich bin nicht verrückt, ich bin wahnsinnig", sagt Emily. Sie ist 13 Jahre alt, oft mies gelaunt aber liebenswert, allein, aber nicht einsam, "anti-cool" sozusagen. Die kleine Egozentrikerin hat vier schwarze Katzen, mit denen sie in ihrem kleinen Kosmos voller schlauer Lebensweisheiten und schwarzem Humor lebt.
Sie ist sehr dünn, trägt ein kurzes schwarzes Kleid und ihr Haarschnitt erinnert an Frauen in David Lynch-Filmen oder an Uma Thurman in "Pulp Fiction". Im Gegensatz zur Katzenfigur "Kitty" kann Emily sprechen, und diese Gabe nutzt sie ausführlich:
Zu ihrer Lebensphilosophie zählen verdrehte Sprüche wie "Be what you can't be" - "sei, was du nicht sein kannst" oder "Sei nicht böse, führe nur nichts Gutes im Schilde".

Emily ziert T-Shirts, Taschen, Accessoires, Poster und Kalender, sie ist als Actionfigur zu haben und schreibt inzwischen auch schon Bilderbücher, bei denen sich manchmal versteckte Botschaften unter Schichten von schwarzem Drucklack verbergen. Das mürrische Mädchen gehört inzwischen zu den beliebtesten Objekten beim Online-Shopping.

Die seltsame Erfolgsgeschichte begann Mitte der Neunziger in der amerikanischen Punkrock- und Grunge-Szene. Das erste Emily-Buch ist in den USA inzwischen in der siebten Auflage erschienen. Bei uns wurden bislang zwei Bücher veröffentlicht, im Juni folgt das dritte.

„Get lost“ Emilys Lieblingsspruch soll die Leserinnen in unbekannte Welten entführen – aber er bedeutet auch „Zieh Leine“!
Die Bücher sind keine Romane, sondern eine Sammlung von Abbildern und Weisheiten, Poesiealben aus dem Abseits.

Doch die Fans brauchen keine Geschichten, um sich für Emily zu begeistern. "Emily kommt cool rüber. Etwas morbide, aber sehr witzig." Die Kultfigur sei eher ein Verlierertyp, meint eine begeisterte Emily Leserin, treffe aber das aktuelle Lebensgefühl vieler Jugendlicher.

Dabei liebt Emily das Leben. Sie interviewt Blumen und geht auf Entdeckungsreise. Sie mag Bowling und Skateboarden. Sie ist eine liebenswerte Träumerin mit vielen Macken und Spleens. Es sind wohl gerade diese kleinen Fehlbarkeiten, die die Fans zu schätzen wissen. Emily ist nicht perfekt und will es auch nicht sein. Sie geht auf Spinnenjagd, schmiedet Rachepläne gegen die ganze Welt, bricht Regeln und Herzen, liest Comics und entwirft düstere Zeichnungen und Skizzen. Am liebsten ist sie allein.

Stay Strange

Homepage: www.emilystrange.com/

Buchverlag: www.achterbahn.de/Produkte/Emily/

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