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31.5. NichtraucherInnentag - Mädchen rauchen mehr als Burschen

Jugendliche rauchen mehr und immer früher - bereits 35 Prozent der Elf- bis Vierzehn-Jährigen greifen zur Zigarette

Bei einer Umfrage unter 800 Jugendlichen im Alter von elf bis 29 Jahren outeten sich fast 50 Prozent als RaucherInnen. Besonders Besorgnis erregend ist, dass bereits 35 % aller Elf- bis Vierzehen-Jährigen zur Zigarette greifen.

Mädchen rauchen mehr
Neu ist auch, dass nun mehr Mädchen (rund 53 Prozent) als Burschen (etwa 46 Prozent) rauchen. Wie die Studien zeigen, sehen viele Mädchen den blauen Dunst als Mittel zur Gewichtsregulierung. Aber die "Therapie" hat unerwünschte Nebenwirkungen: man riecht nach Rauch, bekommt schneller Falten, kriegt gelbe Zähne oder Finger.

Die "qualmenden" 15- bis 19-Jährigen gaben in den Einzelinterviews an, mit durchschnittlich 14 Jahren mit dem "Tschicken" begonnen zu haben. Die Raucherinnen unter den heute 14-Jährigen geben an, mit durchschnittlich 13 zum ersten Mal am Glimmstängel gesogen zu haben.

Dort, wo ein Elternteil, Freundinnen und Freunde rauchen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mädchen zur Zigarette greifen, um ein Vielfaches höher.

Du gehörst zu denjenigen, die sich entschieden haben, nicht zur Zigarette zu greifen. Das spart dir eine Menge Geld - ca. 1090 Euro kostet der Spaß im Jahr bei einem Packerl Zigaretten pro Tag - und auch sonst einiges:

  • Rauchen kann zu Krebs, chronischer Bronchitis, Herzinfarkt und Raucherbein führen und erhöht das Risiko für Impotenz und Sterilität.
  • Wer raucht, nimmt in 20 Jahren 6 Kilo Kohlestaub oder 10 Briketts in seiner Lunge auf, und das wirkt sich natürlich heftig auf die Kondition aus.
  • In Österreich sterben jährlich ca. 12.000 Menschen an den Spätfolgen des Rauchens. Es zahlt sich also aus, nicht zu rauchen

Noch ein paar Facts:

  • "Leicht-Zigaretten sind gesünder": Meist stimmt das nicht, da viele Raucherinnen dann einfach mehr rauchen oder stärker inhalieren.
  • Ältere Jugendliche würden manchmal gerne wieder auf die Zigarette verzichten. Da Nikotin psychisch und körperlich abhängig macht, schaffen es viele RaucherInnen aber nicht aufzuhören. Trotzdem lohnt sich der Versuch, und es gibt inzwischen auch medikamentöse Hilfen, die den Ausstieg erleichtern.
  • Schnelle Wirkung - lange Abhängigkeit: An die Wirkung von Nikotin gewöhnt man sich schnell - aus dem kleinen Genuss wird eine Gewohnheit, und die Zigarette in der Pause oder an der Bushaltestelle oder im Café "gehört dazu".
  • Zur psychischen Abhängigkeit kommt, dass Nikotin auch körperlich schnell abhängig macht - wie manche so genannten "harten Drogen".
  • Etwa die Hälfte der RaucherInnen möchte aufhören - aber viele schaffen es nicht.
  • Auch Mitrauchen ist gefährlich: Passivrauchen erhöht das Bronchitisrisiko um 60% und das Lungenkrebsrisiko um 20%.

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