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Safer Sex: Für 40 Prozent der Jugendlichen ein Tabu

Weltweit ist das Kondom die beliebteste Verhütungsmethode. Rund 65 Prozent der Jugendlichen weltweit erklären es zu ihrem Favoriten.

In Österreich und Deutschland verhütet rund die Hälfte der Befragten mit Kondom.

Dennoch hatten weltweit rund 40 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr ungeschützten Sex mit einem neuen Partner. Dies geht aus der Durex-Studie 2002 über Jugendliche und ihre Einstellung zu Sex, Verhütung und AIDS hervor.

Insgesamt erfasste die Studie rund 50.000 Jugendliche aus 22 Ländern via Internet-Befragung.

Zum ersten Mal wurde der Durex Global Sex Survey über die durex.at-Website mit österreichischer Beteiligung durchgeführt.

Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 23 Jahren, sagte Katja Abele, Product Managerin von SSl Healthcare Österreich.

Geht es um ungeschützten Sex liegt Österreich im Durchschnitt. Noch
weniger Vorsicht ließen Schweden mit 61 Prozent ungeschützten Verkehr im vergangenen Jahr walten. Weitaus vorsichtiger sind die Franzosen.
Ungeschützter Geschlechtsverkehr kam 2001 nur bei 22 Prozent des Samples in Frage.

Auf die Frage, ob Sex mit einem Partner, der ein Kondom verweigert, ein Thema ist, antwortet rund ein Drittel der Weltbevölkerung mit Ja. Der Durchschnitt wird von Frankreich mit zwölf Prozent unter- und von Ländern wie Schweden (46 Prozent), Malysia (47 Prozent), Taiwan (48 Prozent) und Singapur (47 Prozent) übertroffen.

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind groß: Knapp 40 Prozent der Männer könnten sich vorstellen mit einer Frau zu schlafen, wenn diese die Benutzung eines Kondoms verweigert. Bei den Frauen würden 18 Prozent ohne Schutz mit dem Partner intim werden.

“Was die Aids-Aufklärung betrifft, sind 65 Prozent der Weltbevölkerung
überzeugt, dass HIV/Aids ein ernsthaftes Problem im eigenen Land
darstellt", erklärte Elmar A. Joura von der Abteilung für Gynäkologie der
Universitäts-Frauenklinik am Wiener AKH. Ein düsteres Bild zeigt sich in
Österreich. Hier sehen nur 36 Prozent der Befragten ein ernsthaftes
Problem. Konträr dazu halten 91 Prozent der Franzosen und Inder HIV/Aids als gravierendes Problem in ihrem Land. Auch 56 Prozent der Deutschen denken, dass HIV/Aids auch in ihrem Land ein ernstzunehmendes Thema ist.

„Was die Aids-Aufklärung betrifft, sieht die Mehrheit der Weltbevölkerung
die Verantwortung bei jedem selbst, die Ausbreitung von HIV/Aids zu
verhindern. Deutsche (45 Prozent) und Österreicher (41 Prozent) plädieren für die Schulen als Vorreiter in Sachen HIV/Aids-Aufklärung, gleichzeitig wünsche sich auch 24 Prozent gezielte Infos über die Medien. Studie unter www.durex.com/at/index.html .

Quelle:www.pressetext.at

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