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Verhütungsmittel

Als Mädchen kannst du schon beim ersten Geschlechtsverkehr schwanger werden, darum ist es wichtig, dass du richtig verhütest. In diesem Artikel findest du eine Kurzinformation über die verschiedensten Verhütungsmittel.
Am besten sprichst du mit einer Person deines Vertrauens oder mit deiner Frauenärztin über dieses Thema.

Das Kondom

Das Kondom gilt als die sicherste mechanische Barriere – und, solange die Pille für den Mann noch im Versuchsstadium steckt, auch als einziger männliche Beitrag zum Thema Verhütung. Es bietet doppelten Schutz: gegen Aids und Schwangerschaft und zwar ganz ohne Nebenwirkungen wie sie z. B. durch Hormone verursacht werden können. Richtig angewendet, gilt diese Verhütung als sicher. Achte darauf, dass du Markenkondome mit CE-Kennzeichnung verwendest und auf das Ablaufdatum. Es empfiehlt sich , auch als Mädchen - durchaus im eigenen Interesse – das gekonnte Über- und Abstreifen des Gummis zu üben.

Ein Diaphragma

Ein Diaphragma wird dir bei deiner Frauenärztin individuell angepasst und ist bis zu zwei Jahre haltbar. Du musst es maximal zwei Stunden vor dem Sex in die Scheide einführen. Es schützt die Gebärmutter gegen das Eindringen von Samen. Den Umgang damit lernst du bei deiner Ärztin.

Gels, Cremes und Zäpfchen

Diese sollten nicht „solo" verwendet werden, da sie eine hohe Versagerquote aufweisen, obwohl sie Samenfäden mit chemischen Wirkstoffen abtöten..Sie sollten nur in Kombination mit Kondom, Diaphragma oder Portiokappe verwendet werden. Diese chemischen Mittel können zu unangenehmen Brennen in der Scheide oder am Penis führen. Manche Mädchen empfinden auch das Auslaufen von Schaum oder Gel aus der Scheide als unangenehm.

Die Pille

Verhindert durch die Einnahme von Hormonen den Eisprung.Sie muss täglich eingenommen werden und bei einmaligem Vergessen ist kein sicherer Verhütungsschutz mehr gegeben.. Die Antibaby-Pille kann Symtome wie Übelkeit, Thrombosegefahr, Zyklusstörungen oder Gewichtszunahme hervorrufen. Die Pille verschreibt dir dein Frauenarzt. Welche Pille für dich geeignet ist, kann nur der Arzt entscheiden. Zur Auswahl stehen Ein- oder Mehrphasenpillen mit Östrogenen und Gestagenen in unterschiedlich hoher Dosierung, die so genannte Mikropille mit besonders niedrigen Hormonmengen und die aus reinem Gestagen hergestellte Minipille.

Die Spirale

Verursacht bei Mädchen und jungen Frauen oft Eileiterentzündungen und ist deshalb nicht zu empfehlen. Bei der neuen Hormonspirale treten Komplikationen allerdings nicht so häufig auf.bei der Hormonspirale eher selten auf. Ob die Hormonspirale auch für Frauen geeignet ist, die noch kein Kind geboren haben, kann nur der Arzt entscheiden.

Die Drei-Monatsspritze

Als Langzeitalternative zur herkömmlichen Antibabypille steht die Dreimonatsspritze zur Verfügung, bei der das lästige „Merken-Müssen" wegfäll, sie versorgt deinen Körper für drei Monate mit Gestagen. Das ist bequem und sicher. Falls Nebenwirkungen auftreten, kannst du aber leider das Präparat nicht von heute auf morgen absetzen.

Das Drei-Jahres-Implantat

Die jüngste Errungenschaft in Sachen hormoneller Verhütung ist ein so genanntes „Verhütungsstäbchen" von der Größe eines Zündholzes. Es wird vom Arzt in den Oberarm implantiert, von wo aus es drei Jahre lang durch regelmäßige Hormonfreisetzung einen Eisprung verhindert. Die Hormondosierung ist sehr niedrig, die Sicherheit sehr groß. Du musst dir drei Jahre lang keine Sorgen um die Verhütung zu machen, und kannst das Stäbchen jederzeit entfernen lassen, wenn du schwanger werden möchtest. Es kann wie bei allen Hormonpräparaten zu Nebenwirkungen und Zyklusstörungen kommen.
Natürliche Verhütung

Knaus-Ogino-Methode

Jeden Tag zur selben Zeit musst du deine Körpertemperatur messen und außerdem den Gebärmutterschleim untersuchen. Die Zeit vor einem Eisprung wird durch leichten Temperaturanstieg und Veränderung des Schleims angezeigt. Ohnehin nicht sehr sicher, sind diese Methoden erst recht nicht für junge Mädchen geeignet, da deren Zyklus noch sehr unregelmäßig ist.

Der Koitus interruptus

Der Mann zieht den Penis kurz vor dem Samenerguss aus der Scheide, das ist nicht nur extrem lustfeindlich, sondern auch sehr risikoreich.. Denn schon vorher treten Samenfäden aus und machen sich unbeirrbar auf ihren Weg. Die Gefahr einer unerwünschten Schwangerschaft ist dabei allerdings besonders hoch.

Die Pille danach

Ist eigentlich kein Verhütungsmittel und ist nur für den Notfall gedacht, falls z. B. das Kondom reißt. Du bekommst sie beim Frauenarzt oder in der Spitalsambulanz. Die „neue" Pille danach, die als Wirksubstanz Levonorgestrel enthält und seit kurzem auch in Österreich angeboten wird, kann bis 72 Stunden nach dem Verkehr eingesetzt werden. Häufigkeit und Intensität der Nebenwirkungen sind dabei wesentlich geringer, die Erfolgsquote ist mit 95 Prozent (binnen zwölf Stunden) und 58 Prozent (binnen 72 Stunden) sehr hoch. Hat sich das Ei bereits eingenistet, kann allerdings auch der nachträgliche Hormonschub nichts mehr ausrichten.

Siehe auch: Die Pille danach

Hier findest du die Adressen von burgenländischen Frauenärzten www.mona-net.at/yellow.pages/

Hier findest du die Adressen von burgenländischen Mädchen- und Frauenservicestellen www.mona-net.at/yellow.pages/

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