MonA-Net - Mädchen online Austria Netzwerk - Burgenland in Mädchenhand!

Österreich hinkt bei Uni-Bildung weiter nach

Österreich hinkt im internationalen Vergleich bei der Hochschulbildung weiter hinterher. Dies zeigt die neue OECD-Vergleichsstudie "Bildung auf einen Blick 2003".

Der Prozentsatz der Bevölkerung im Alter von 25 bis 34 Jahren mit einem Hochschulabschluss stieg in den letzten Jahren von acht auf 14 Prozent, was der
OECD-Bericht nur als "begrenzte Verbesserung der Situation" sieht. Denn andere Länder verzeichnen wesentlich höhere Steigerungsraten.

So hat sich zum Beispiel in Irland der Anteil der Akademiker in dieser Altersgruppe von 20 Prozent auf 48 Prozent im Jahr 2001 mehr als verdoppelt.
Eine weit bessere Entwicklung als Österreich haben unter anderem auch Kanada (von 32 auf 51 Prozent), Spanien (von 16 Prozent auf36 Prozent), Frankreich (von 20 Prozent auf 34 Prozent) und Großbritannien (von 19 Prozent auf 29 Prozent).

Uni-Abschlussquoten:

Auch bei anderen Ergebnissen des Berichts liegt Österreich zurück: So absolvierten im OECD-Schnitt im Jahr 2001 rund 30 Prozent der Personen im typischen Abschlussalter ein Universitätsstudium, in Österreich waren es hingegen nur 16,6 Prozent.

Musterländer bei den Abschlussquoten sind Finnland, Australien und Neuseeland, wo mehr als 40 Prozent der Personen im typischen Abschlussalter ein Uni-Studium absolvierten. Ebenfalls gut im Rennen sind Island (39,5 Prozent), Dänemark (38,8 Prozent), Polen (38,6 Prozent) und Großbritannien (37,4 Prozent). Einen geringeren Wert als Österreich wies von den 17 OECD-Staaten, für die Daten vorlagen, nur Tschechien (14,1 Prozent) auf.

Keine Änderung in Zukunft zu erwarten

Auch in Zukunft dürfte es zu keiner Verbesserung im OECD-Vergleich kommen:
Österreich verfügte 2001 laut einer weiteren OECD-Erhebung auch über eine deutlich unterdurchschnittliche Studienanfängerquote: Begannen hierzulande 34 Prozent der in Frage kommenden typischen Altersjahrgänge ein Hochschulstudium, waren es im OECD-Schnitt 47 Prozent.

Spitzenreiter sind dabei Neuseeland (76 Prozent), Finnland (72 Prozent),
Schweden (69 Prozent) und Polen (67 Prozent).
Schlusslichter bilden die Türkei (20 Prozent), Mexiko (26 Prozent), Tschechien (30 Prozent) sowie Belgien und Deutschland (je 32 Prozent).

.
Du bist nicht eingeloggt