Bilder, wohin man schaut. In Zeitschriften und Zeitungen, auf Internetseiten, Fotos vom letzten Urlaub. Wer aber weiß schon genauer Bescheid über Aufbau und Verarbeitung am Computer?
Hier gibt's in mehreren Kapiteln Infos über Vektor- und Pixelgrafiken, Dateiformate, Farbsysteme, Mal- und Zeichensoftware und andere wichtige Begriffe.
Bilder im Computer lassen sich in zwei große Gruppen einteilen.
Eine Linie wird als Objekt zwischen zwei Punkten in einem Koordinatensystem mathematisch definiert und vereinfacht so gespeichert:
Linie (Ecke unten links 1/1, Ecke oben rechts 10/10, Linienstärke 2 , Linienfarbe rot,..)
Verschiebt oder verkürzt man die Linie so ändern sich nur die Koordinaten.

Beispiele für Vektorgrafiken sind: TrueType-Schriftarten, Grafiken, die im Word, Powerpoint oder Excel gezeichnet werden, Corel Draw-Zeichnungen, AutoCad- Zeichnungen.
Software die solche Vektorgrafiken erstellen kann nennt man Zeichenprogramme:
Bekannt sind u.a. Corel Draw, AutoCad, MS Draw (im Office integriert), Adobe Illustrator, Macromedia Freehand, Micrografx Designer.
Die meisten Bilder und alle Fotos werden als Pixelbilder verarbeitet und gespeichert. Das Bild ist in Zeilen und Spalten aufgeteilt. Jeder Punkt (Pixel) wird genau beschrieben und ist unabhängig vom Nachbarpunkt.
Das Wort "Pixel" kommt übrigens von "picture" und "element".
Je mehr Pixel ein Bild enthält, desto detailreicher ist es und desto weniger nimmt man die einzelnen Pixel wahr (siehe Auflösung).
Eine Linie, um bei diesem Beispiel zu bleiben, ist eine Reihe von Pixeln die nebeneinander den selben Farbwert haben und vom Betrachter als eine Linie wahrgenommen werden. Trotzdem wird jeder Pixel beschrieben, auch dort wo keine Linie ist. Der Platzbedarf in einer Datei ist daher viel größer als bei einer Vektorgrafik.

Für Pixelbilder stehen eigene Mal- und Photobearbeitungsprogramme zur Verfügung u.a. Paint, Photoshop, Paint Shop Pro, Photo Editor, Micrografx Picture Publisher.
Klea