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Passwörter noch immer viel zu einfach zu knacken

Die überwiegende Mehrheit der Onlinepasswörter ist noch immer zu kurz und zu einfach. So einfach, dass sehr viele schon mit zehn Versuchen erraten werden kann.

Ein Forscher der University of Cambridge hat 70 Millionen anonyme Yahoo-Passwörter in einer der größten Auswertungen überhaupt mit statistischen Methoden analysiert.
Unsichere Passwörter werden dabei gleichwohl für Logins auf Webseiten als auch beim Schutz kritischer Daten wie Kreditkartennummern benutzt. Selbst Menschen, die die Kontrolle über ihren Account schon einmal verloren haben, nutzen danach keine signifikant stärkeren Zugangscodes. Auch die aktive Aufforderung, sichere Passwörter zu verwenden, brachte kaum Verbesserungen mit sich.

Kleine Unterschiede gab es aber doch: Ältere NutzerInnen hatten tendeziell sicherere Passwörter als Jugendliche.


Das grundsätzliche Problem aber ist schon klar: man ist bei immer mehr Diensten angemeldet, soll eigentlich für jeden ein eigenes, ewig langes, abstraktes Passwort mit Sonderzeichen haben und das auch noch alle drei Monate wechseln. Für viele stellt dies offenbar ein unmögliches Unterfangen dar.
ExpertInnen empfehlen, sich statt einem einzelnem Wort abstrakte Wortfolgen auszudenken (z.B. Schultasche isst 43 %igen Schoko ). Da die meisten Menschen sich aber lieber Sätze ausdenken, die sie sich selbst gut merken können, sind auch Kennwortsätze meist unsicher.

Gut geeignet ist die Verwendung der Anfangsbuchstaben eines Satzes (z. B. Ie90%dÄf7€! gebildet aus den fett hervorgehobenen Zeichen von „Ich esse 90 % der Äpfel für 7 € !“)

Also „dM-NTwevGme100%sPW!“ :-))

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