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Lolita-Look eine fragwürdige Modeerscheinung

Junge japanische Frauen tragen im Alltag Puppen-ähnliche Kostüme.

Über mögliche Aussagen dieses Kleidungsstils ist sich niemand so wirklich sicher. Die japanischen Lolitas beharren auf der Tatsache, auf keinen Fall der Männerwelt gefallen zu wollen. Aber sie wollen auch so bewundernswert wie möglich sein.

Der Lolita-Kult hat in Japan schon seinen Einzug in Boutiquen, Büchern und mittlerweile auch in einem Film gehalten. Die Boutiquen-Kette "Baby, the Stars Shine Bright" verkauft die "Kinderkleidchen" im ganzen Land und macht damit Riesengewinne - ein Kleid kostet über 180 Euro.

Bei der Aussagekraft der Lolita-Bewegung und wofür sie steht scheiden sich die Geister. Die einen sagen,dass der "Mädi-Look" ein Zeichen der Angst vor wirtschaftlicher Unsicherheit in Japan ist. Durch den Baby-Kleidungsstil würden die Mädels der "sorgenfreien Zeit" der Kindheit nachtrauern. Das auffällige Outfit sei auch ein Zeichen des Aufbegehrens. Japanische Jugendliche gelten als weniger anpassungsfähig als deren Eltern und das Anders-Sein sei sehr wichtig für sie.

Anhängerinnen des Lolita-Kults treffen sich auch auf öffentlichen Plätzen, halten sich an den Händen und lutschen Lollipops.
Viele der Lolitas führen ein Doppelleben. Sie tragen reguläre Kleidung beim Arbeiten oder in der Schule. In ihrer Freizeit schlüpfen sie dann in ihre speziellen Kostüme.

Leider hat diese fragwürdige Moderichtung auch bei uns Einzug gehalten.
Selbstbewusste junge Frauen haben es nicht nötig als "Puppenmädchen" aufzutreten.

Quelle: diestandard.at/1800161
www.news.at/articles/0439/610/93175/klein-maed...ipops-nippon-mega-trend

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